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"Guter Test" trotz 0:2 gegen Hessenligisten SV Zeilsheim im Heringer Jubiläumsspiel

(Heringen) Im Rahmen der Heringer Sportwochen fand das Testspiel der ersten Mannschaft gegen den SV Zeilsheim als Jubiläumsspiel "75 Jahre Fußball in Heringen" in statt.
Auf einem bundesligatauglichen Naturrasenplatz dominierte der Hessenligist aus dem Frankfurter Vorort die ersten 20 Minuten. Zwar sprangen keine klaren Torchancen für die "Frösche" heraus, jedoch gelang es ihnen, die FCW-Defensive ein ums andere mal in Bedrängis zu bringen. Besonders gefährlich zeigte sich in den Anfangsminuten Gäste-Kapitän Josef Sulmani, der sich oft lösen konnte und für viel Unruhe sorgte. Ebenfalls für Unruhe sorgte ein Zweikampf in der Luft, bei dem sich Moritz Steinhauer so sehr verletzte, dass er benommen ausgewechselt werden musste - gute Besserung an dieser Stelle, Moritz! Nach der verletzungsbedingten Unterbrechung fand der FCW dann mehr Zugriff aufs Spielgeschehen und hatte durchaus Chancen, mit 1:0 in Führung zu gehen: Julian Hannappel scheiterte einmal am hervorragend reagierenden Keeper Josip Galic und verfehlte darauf das Tor mit einem Fernschuss nur knapp. Insgesamt gingen die Mannschaften letztlich mit einem verdienten 0:0 in die Pause. Bei Wiederanpfiff waren die Zeilsheimer aber einfach wacher und die Waldbrunner noch nicht so ganz auf dem Platz, sodass das 0:1 durch Yves Böttler die logische Konsequenz war (52.). Im Anschluss an das Gegentor sammelte dich der FCW wieder und konnte den Hessenligisten weitgehend vom eigenen Tor fernhalten - mit der Ausnahme einer tollen Rettungsaktion von Leon Schmitt mit dem Fuß - und hatte sogar noch in Person von Lukas Scholl, der nach einem Konter von Bruder Robin in Szene gesetzt wurde, die Chance auf den Augleich - aber auch diesen Schuss konnte der Zeilsheimer Torhüter parieren. Durch zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten kam im Laufe der Partie nur noch wenig Spielfluss auf. Quasi mit dem Schlusspfiff erzielte der ehemalige Hadamarer Filip Pandza ansatzlos das sehenswerte 0:2 aus der Distanz (90.). "Insgesamt ein verdienter Sieg für Zeilsheim und ein guter Test gegen einen klassenhöhren Gegner", resümierte Betreuer Tobias Keil nach Spielende.
Einen Dank wollen wir dem TSV Heringen auch hier noch einmal für die Organisation und die Verpflegung aussprechen - wir kommen gerne wieder!

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"Gegen keine Position tauschen!" - Torhüter Robin Form im Gespräch

(Ellar) Sie stehen selten im Rampenlicht - doch keine Mannschaft kann ohne sie spielen: Torhüter.

In der Vorbereitung wollen wir euch einen Einblick in das Leben unserer Senioren-Torhüter geben. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

 

Fortgesetzt wird die Reihe mit Robin Form.

 

fcwaldbrunn.de: Hallo Robin! Wie würdest du selbst die Position des Torhüters innerhalb einer Fußballmannschaft beschreiben?

Robin Form: Hallo! Ja, der Torhüter kann oft ein ganzes Spiel unscheinbar sein, den Ball kaum berühren und mit dem Spielgeschehen eigentlich nichts am Hut haben, aber eine einzige Situation kann das komplette Spiel verändern - daher muss man als Torhüter stets hellwach sein. Leider führen gefühlt neun von zehn Torhüterfehlern zu einem Gegentor - das ist schon eine mentale Herausforderung. Um diese Fehler zu vermeiden, muss man wirklich immer da sein, auch wenn es nur die eine einzige Szene in 90 Minuten ist. 

 

fcwaldbrunn.de: Warum bist du denn trotz dieser besonderen Rolle Torhüter geworden?

Form: Das liegt daran, dass mein Bruder Julian (Defensivspieler bei der 1. Mannschaft) in der E-Jugend ebenfalls Torhüter war und man als jüngerer Bruder schon dem älteren etwas nacheifert. Die Entscheidung hat sich aber - auch wenn sich Julian dann noch positionstechnisch verändert hat - für mich letztlich als absolut richtig herausgestellt - ich würde die Position gegen keine andere "eintauschen"!

fcwaldbrunn.de: Gibt es denn DAS EINE Spiel von dir, das für immer in deinem Gedächtnis bleibt?

Form: Da würde ich ganz klar sagen, dass es mein erstes Seniorenspiel 2018 für die dritte Mannschaft war. In der Vorbereitung hatte ich mich an der Schulter verletzt und musste fünf Monate pausieren. Vor dem letzten Spiel vor der Winterpause teilte ich dem damaligen Trainer Daniel Schardt mit, dass ich mich nach der Verletzungspause zumindest noch vor der Winterpause gerne auf die Bank setzen möchte, um einfach bei der Mannschaft zu sein. Am Vorabend des Spiels erhielt ich jedoch gegen 22 Uhr noch einen Anruf von Daniel, dass sich der eigentliche Torhüter Marius Schäfer eine mysteriöse "Verletzung" im Rahmen der "Würstchenwanderung" zugezogen hatte. Das wiederum hatte zur Folge, dass ich nach fünf Monaten ohne jegliches Training ins kalte Wasser geworfen wurde und von Beginn an Spielen durfte. Gegen die SG Ahlbach/Oberweyer II hatten wir eine grottenschlechte erste Halbzeit gespielt und lagen mit 0:1 zurück. Glücklicherweise konnten wir die Partie aber noch drehen und gewannen mit 2:1. Ein verrücktes und erfolgreiches Debüt bei den Senioren - das wird mir immer im Gedächtnis bleiben (lacht).

 

fcwaldbrunn.de: Torhüter haben ja häufig den Ruf, verrückt zu sein. Trifft das auf dich zu?

Form: Also ich würde sagen, zumindest ein wenig - wobei ich mir zum Beispiel von Steffen Borbonus schon öfter anhören musste, dass ich eigentlich nicht verrückt genug sei, um Torhüter zu sein. Die eine große Macke habe ich eigentlich nicht - und damit kann ich persönlich auch ganz gut leben (lacht).

 

fcwaldbrunn.de: Kurze Einschätzung zum Schluss: Wohin geht die Reise diese Saison für deine Mannschaft?

Form: Bei der dritten Mannschaft ist das Ziel klar: So lange wie möglich oben mitspielen und das vollenden, was wir durch den Corona-Saisonabbruch nicht vollenden durften: die Meisterschaft!

 

fcwaldbrunn.de: Vielen Dank für deine Zeit, Robin! Viel Erfolg in der neuen Saison!

 

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Vom Verteidiger zum Torhüter - Niklas Meister im Blickpunkt

(Ellar) Sie stehen selten im Rampenlicht - doch keine Mannschaft kann ohne sie spielen: Torhüter.

In der Vorbereitung wollen wir euch einen Einblick in das Leben unserer Senioren-Torhüter geben. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

 

Heute steht Niklas Meister, Torhüter der 2. Mannschaft, Rede und Antwort.

fcwaldbrunn.de: Hallo Niklas! Wie würdest du selbst die Position des Torhüters innerhalb einer Fußballmannschaft beschreiben?

Niklas Meister: Naja, wenn ein Stürmer einen klare Torchance vorbei schiebt, redet man kaum nochmal über diese Situation. Macht aber ein Keeper einen Fehler, kann das immer schnell ein Gegentor bedeuten. Wir sind immer die letzte Instanz, die den Ball vor dem Tor abhalten kann. Machen wir Fehler, kann das immer eine Niederlage bedeuten.   

 

fcwaldbrunn.de: Warum bist du denn dann trotzdem Torhüter geworden?

Meister: Schwierige Frage. Normalerweise war ich gelernter Verteidiger. Nachdem ich dann aber in der C- Jugend die Chance hatte, unseren verletzten Torhüter zu vertreten, habe ich mich sofort in diese neue Position verliebt, sodass ich ab dem zweiten B- Jugendjahr keine andere Position mehr spielen wollte als im Tor. Naja und irgendwie muss ich sagen, liegt mir die Torhüterposition auch besser (lacht).

 

fcwaldbrunn.de: Gibt es denn DAS EINE Spiel von dir, das für immer in deinem Gedächtnis bleibt?

Meister: Natürlich. Dort kommt mir direkt die erste Runde im Kreispokal der A- Jugend 19/20 in den Sinn.

Nach packenden 120 Minuten ging es mit einem 2:2 gegen den ligahöheren Konkurrenten aus Hünfelden ins Elfmeterschießen. Den ersten und dritten Elfmeter konnte ich gut halten, ährend ich den zweiten gekonnt an die Latte geschaut habe. Nach nur drei Schüssen konnten wir das Spiel 5:2 für uns entscheiden. 

   

fcwaldbrunn.de: Torhüter haben ja häufig den Ruf, verrückt zu sein. Trifft das auf dich zu?

Meister: Ich glaube, jeder Torhüter ist ein wenig bekloppt. Also denke ich, dass es auch auf mich zutreffen wird. Nur Torhüter halten den Kopf dahin, wo andere die Füße wegziehen.

Ob ich aber wirklich so verrückt bin wie andere Torhüter, das müssen andere beurteilen. 

 

fcwaldbrunn.de: Kurze Einschätzung zum Schluss: Wohin geht die Reise diese Saison für deine Mannschaft/en?

Meister: Schwer zu sagen. Ich schätze mal, dass die 3. Mannschaft um den Aufstieg spielen wird. Bei der 2. Mannschaft wird es schwer. Nachdem wir in der letzten Saison uns am Anfang sehr schwer getan haben und erst kurz vor der Zwangspause in Fahrt gekommen sind lässt sich hierfür es nur schwer einschätzen. Ich glaube, eine Position im sicheren Mittelfeld wäre zufriedenstellend.

fcwaldbrunn.de: Vielen Dank für deine Zeit, Niklas! Viel Erfolg in der neuen Saison!

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"Sportler helfen Flutopfern" - Torspektakel bei Benefizspiel

(Fussingen) Das Benefizspiel in Fussingen zugunsten der vom Hochwasser betroffenen Personen in einigen Teilen im Westen Deutschlands fand unter dem Motto "Sportler helfen Flutopfern" statt. 
Trotz des durchwachsenen Wetters und ferienbedingt vielen Urlaubern fanden zahlreiche Besucher den Weg zum Fussingen Sportplatz, um einerseits das Testspiel des FC Waldbrunn gegen den FC Burgsolms zu sehen, andererseits aber auch, um ihre Spenden zu überreichen. Wie im Vorfeld berichtet, verzichtete das Schiedsrichtergespann großzügigerweise auf dessen Spesen und Fahrtkosten und spendete den Betrag stattdessen. Auch die Spieler und Betreuer des FCW schlossen sich dem Motto an und sammelten mannschaftsintern einen Spendenbetrag zusammen.
Eröffnet wurde das Benefizspiel von Peter Steinhauer, 2. Vorsitzender der Westerwälder, der auf das unfassbare Leid, das vielen Menschen "quasi vor unserer Haustüre" widerfahren sei und "unsere Vorstellungskraft" übersteige. Auch Ehrengast Landrat Michael Köberle schloss sich Steinhauers Worten an und lobte das soziale Engagement aller Beteiligten und versprach, dass "jeder Cent, der auf die [vom Landkreis] eingerichteten Spendenkontos fließt, an der richtigen Stelle ankommen wird." Obwohl Köberle selbst als Fußballer in der Vergangenheit meistens auf dem Fussingen Rasen nicht gewinnen konnte, freute er sich auf das Spiel, das er symbolisch vor den Augen des Waldbrunner Bürgermeisters Peter Blum mit einem souverän ausgeführten Anstoß eröffnete.

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Benefizspiel zugunsten der Menschen in Hochwassergebieten

(Fussingen) Die Hochwasserkatastrophe in vielen Teilen Deutschlands, die gar nicht so weit weg von uns im Westerwald sind, geht jedem Mitbürger unter die Haut. Hilflose Menschen, die ihre Häuser teilweise oder komplett verloren haben; Familien, die Angehörige vermissen oder gar verloren haben - es sind schreckliche Bilder! Aber immerhin ist die Hilfsbereitschaft in unserem Landkreis enorm: Einige Sponsoren des FC Waldbrunn - wie die Firma Herzberg oder Apollon3 - betreiben bereits seit Tagen aktive Hilfe vor Ort. Aus humanitären Gründen sieht sich auch der FC Waldbrunn 2016 e.V. ebenfalls in der Pflicht, den betroffenen Menschen zu helfen. Das Testspiel der ersten Seniorenmannschaft am Samstag um 16 Uhr  gegen den FC Burgsolms wird spontan als "Benefizspiel" in Fussingen ausgetragen. 

Sind Testspiele in der Regel kostenlos zu besuchen, empfehlen wir den Zuschauern, sich freiwillig mit einem "Eintrittsgeld" in Höhe von 5€ (wie an einem regulären Spieltag in der Saison) an der Spendenaktion zu beteiligen. Besonders erfreulich ist, dass sich das Schiedsrichtergespann in Person von Marius Burkhardt (FSV Hangenmeilingen), Jan Kleemann (FC Steinbach) und Simeon Ehresmann (TUS Waldernbach) ebenfalls an der Spendenaktion beteiligt und auf seine Spesen verzichtet.

Das gesammelte Geld wird im Anschluss an das Spiel auf das vom Landkreis Limburg-Weilburg eingerichtete Spendenkonto überwiesen. 

Über zahlreiche Besucher würden sich nicht nur die Mannschaften freuen.

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