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Vom Verteidiger zum Torhüter - Niklas Meister im Blickpunkt

(Ellar) Sie stehen selten im Rampenlicht - doch keine Mannschaft kann ohne sie spielen: Torhüter.

In der Vorbereitung wollen wir euch einen Einblick in das Leben unserer Senioren-Torhüter geben. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

 

Heute steht Niklas Meister, Torhüter der 2. Mannschaft, Rede und Antwort.

fcwaldbrunn.de: Hallo Niklas! Wie würdest du selbst die Position des Torhüters innerhalb einer Fußballmannschaft beschreiben?

Niklas Meister: Naja, wenn ein Stürmer einen klare Torchance vorbei schiebt, redet man kaum nochmal über diese Situation. Macht aber ein Keeper einen Fehler, kann das immer schnell ein Gegentor bedeuten. Wir sind immer die letzte Instanz, die den Ball vor dem Tor abhalten kann. Machen wir Fehler, kann das immer eine Niederlage bedeuten.   

 

fcwaldbrunn.de: Warum bist du denn dann trotzdem Torhüter geworden?

Meister: Schwierige Frage. Normalerweise war ich gelernter Verteidiger. Nachdem ich dann aber in der C- Jugend die Chance hatte, unseren verletzten Torhüter zu vertreten, habe ich mich sofort in diese neue Position verliebt, sodass ich ab dem zweiten B- Jugendjahr keine andere Position mehr spielen wollte als im Tor. Naja und irgendwie muss ich sagen, liegt mir die Torhüterposition auch besser (lacht).

 

fcwaldbrunn.de: Gibt es denn DAS EINE Spiel von dir, das für immer in deinem Gedächtnis bleibt?

Meister: Natürlich. Dort kommt mir direkt die erste Runde im Kreispokal der A- Jugend 19/20 in den Sinn.

Nach packenden 120 Minuten ging es mit einem 2:2 gegen den ligahöheren Konkurrenten aus Hünfelden ins Elfmeterschießen. Den ersten und dritten Elfmeter konnte ich gut halten, ährend ich den zweiten gekonnt an die Latte geschaut habe. Nach nur drei Schüssen konnten wir das Spiel 5:2 für uns entscheiden. 

   

fcwaldbrunn.de: Torhüter haben ja häufig den Ruf, verrückt zu sein. Trifft das auf dich zu?

Meister: Ich glaube, jeder Torhüter ist ein wenig bekloppt. Also denke ich, dass es auch auf mich zutreffen wird. Nur Torhüter halten den Kopf dahin, wo andere die Füße wegziehen.

Ob ich aber wirklich so verrückt bin wie andere Torhüter, das müssen andere beurteilen. 

 

fcwaldbrunn.de: Kurze Einschätzung zum Schluss: Wohin geht die Reise diese Saison für deine Mannschaft/en?

Meister: Schwer zu sagen. Ich schätze mal, dass die 3. Mannschaft um den Aufstieg spielen wird. Bei der 2. Mannschaft wird es schwer. Nachdem wir in der letzten Saison uns am Anfang sehr schwer getan haben und erst kurz vor der Zwangspause in Fahrt gekommen sind lässt sich hierfür es nur schwer einschätzen. Ich glaube, eine Position im sicheren Mittelfeld wäre zufriedenstellend.

fcwaldbrunn.de: Vielen Dank für deine Zeit, Niklas! Viel Erfolg in der neuen Saison!

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"Sportler helfen Flutopfern" - Torspektakel bei Benefizspiel

(Fussingen) Das Benefizspiel in Fussingen zugunsten der vom Hochwasser betroffenen Personen in einigen Teilen im Westen Deutschlands fand unter dem Motto "Sportler helfen Flutopfern" statt. 
Trotz des durchwachsenen Wetters und ferienbedingt vielen Urlaubern fanden zahlreiche Besucher den Weg zum Fussingen Sportplatz, um einerseits das Testspiel des FC Waldbrunn gegen den FC Burgsolms zu sehen, andererseits aber auch, um ihre Spenden zu überreichen. Wie im Vorfeld berichtet, verzichtete das Schiedsrichtergespann großzügigerweise auf dessen Spesen und Fahrtkosten und spendete den Betrag stattdessen. Auch die Spieler und Betreuer des FCW schlossen sich dem Motto an und sammelten mannschaftsintern einen Spendenbetrag zusammen.
Eröffnet wurde das Benefizspiel von Peter Steinhauer, 2. Vorsitzender der Westerwälder, der auf das unfassbare Leid, das vielen Menschen "quasi vor unserer Haustüre" widerfahren sei und "unsere Vorstellungskraft" übersteige. Auch Ehrengast Landrat Michael Köberle schloss sich Steinhauers Worten an und lobte das soziale Engagement aller Beteiligten und versprach, dass "jeder Cent, der auf die [vom Landkreis] eingerichteten Spendenkontos fließt, an der richtigen Stelle ankommen wird." Obwohl Köberle selbst als Fußballer in der Vergangenheit meistens auf dem Fussingen Rasen nicht gewinnen konnte, freute er sich auf das Spiel, das er symbolisch vor den Augen des Waldbrunner Bürgermeisters Peter Blum mit einem souverän ausgeführten Anstoß eröffnete.

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Benefizspiel zugunsten der Menschen in Hochwassergebieten

(Fussingen) Die Hochwasserkatastrophe in vielen Teilen Deutschlands, die gar nicht so weit weg von uns im Westerwald sind, geht jedem Mitbürger unter die Haut. Hilflose Menschen, die ihre Häuser teilweise oder komplett verloren haben; Familien, die Angehörige vermissen oder gar verloren haben - es sind schreckliche Bilder! Aber immerhin ist die Hilfsbereitschaft in unserem Landkreis enorm: Einige Sponsoren des FC Waldbrunn - wie die Firma Herzberg oder Apollon3 - betreiben bereits seit Tagen aktive Hilfe vor Ort. Aus humanitären Gründen sieht sich auch der FC Waldbrunn 2016 e.V. ebenfalls in der Pflicht, den betroffenen Menschen zu helfen. Das Testspiel der ersten Seniorenmannschaft am Samstag um 16 Uhr  gegen den FC Burgsolms wird spontan als "Benefizspiel" in Fussingen ausgetragen. 

Sind Testspiele in der Regel kostenlos zu besuchen, empfehlen wir den Zuschauern, sich freiwillig mit einem "Eintrittsgeld" in Höhe von 5€ (wie an einem regulären Spieltag in der Saison) an der Spendenaktion zu beteiligen. Besonders erfreulich ist, dass sich das Schiedsrichtergespann in Person von Marius Burkhardt (FSV Hangenmeilingen), Jan Kleemann (FC Steinbach) und Simeon Ehresmann (TUS Waldernbach) ebenfalls an der Spendenaktion beteiligt und auf seine Spesen verzichtet.

Das gesammelte Geld wird im Anschluss an das Spiel auf das vom Landkreis Limburg-Weilburg eingerichtete Spendenkonto überwiesen. 

Über zahlreiche Besucher würden sich nicht nur die Mannschaften freuen.

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"Wenn man sich freiwillig mit Bällen abschießen lässt, muss man schon ein bisschen verrückt sein" - Leon Schmitt im Gespräch

(Ellar) Sie stehen selten im Rampenlicht - doch keine Mannschaft kann ohne sie spielen: Torhüter.

In der Vorbereitung wollen wir euch einen Einblick in das Leben unserer Senioren-Torhüter geben. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

 

Heute geht es weiter mit Neuzugang Leon Schmitt!

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Maximaler Erfolg als Antrieb - Torhüter Daniel Erbse im Gespräch

(Hausen) Sie stehen selten im Rampenlicht - doch keine Mannschaft kann ohne sie spielen: Torhüter.

In der Vorbereitung wollen wir euch einen Einblick in das Leben unserer Senioren-Torhüter geben. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

 

Den Anfang macht Daniel Erbse, Keeper der ersten Mannschaft.

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